Tag 1: Port Zélande – Willemstad

Am späten Abend kommen wir endlich an Bord an – Job und vor allem die Autobahn haben doch mehr Zeit benötigt als geplant. Unsere direkten Stegnachbarn sind schon ins Winterlager aufgebrochen und schicken uns Grüsse von unterwegs. Uli und Sabine als „Übernachbarn“ schicken uns kurz vor unserer Ankunft diese schöne Bild unserer Seassary – wir freuen uns schon, die beiden am nächsten Morgen sicherlich gemeinsam mit ihrem Hund Flocke begrüssen zu können. Nun aber ist erst einmal Ankommen, ein Schluck Wein und dann die Nachtruhe angesagt. In der Zwischenzeit waren wir zwar zweimal an Bord, jedoch nur mit Teilen der Crew und sind daher nicht gefahren. Dies hatte zuvor aber DMS Holland gemacht. Mit DMS war für einen entsprechenden Nachlass auf den Preis für unser Magnus Master System vereinbart worden, dass unser Boot im Gegenzug für Probefahrten genutzt werden kann. Aufgrund terminlicher Schwierigkeiten konnten wir dabei nicht an Bord sein – die freundlichen MitarbeiterInnen von DMS hatten daraufhin unser Boot von Port Zélande nach Scheveningen und wieder zurück überführt. Die Kommunikation lief reibungslos, das Boot war nach Wiederankunft in MPZ sogar mit Süßwasser komplett abgespült und als Ausgleich für den verbrauchten Treibstoff zwischendurch mit 500 l Diesel betankt worden. Wir hoffen, dass sich für DMS aus dieser Aktion einige neue Kunden generieren liessen…

Der Morgen begrüsst uns sonnig – nach einer Hunderunde, einem ausgedehnten Frühstück und einem Schnack mit Uli und Sabine – den Eignern der Seaside – legen wir gemächlich ab und geniessen das allerschönste Wetter auf dem Grevelingenmeer.

Einzelne Segler sind unterwegs, noch weniger Motorboote. Die Grevelingensluis passieren wir mit 10 min Wartezeit, auch die Krammersluis ist direkt frei zur Einfahrt.
Über das Volkerrak geht es weiter zur dritten und letzten Schleuse des Tages. In der Volkerraksluis liegen wir mit insgesamt 8 Booten. Von der Schleusenwand spricht uns die Schleusenwärterin an, ob wir einem anderen Boot Schlepphilfe gewährleisten können. Ein 52 – Fuss – Motorboot an der BB-Seite unter britischer Fahne laufend hat Motorprobleme. Wir zögern nicht und geben unser OK, verständigen uns dann mit der Crew des anderen Bootes und der Schleusenmeisterin darauf, alle anderen Boote ausfahren zu lassen und dann den Havaristen längsseits in Schlepp zu nehmen.
Ein Video oder Bilder gibt es leider nicht, da wir alle Hände voll zu tun hatten und die Schleuse auch so schnell wie möglich freigeben wollten.
Die Briten sind wirklich sehr nett und dankbar. Ihren Wunsch, sie bis maximal nach Willemstad zu schleppen, möchten wir jedoch leider nicht erfüllten. 52 Fuss an BB lassen sich zwar schleppen, sind jedoch für den Hafen in Willemstad zu breit. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, da das Boot am Bug nicht ausreichend an uns festgemacht ist und damit immer Gegenzug Richtung Schleusenwand macht, holen wir es etwas dichter und bringen die Crew an den Bereich des Wartesteigers, wo man übernachten kann. Nach einer sehr freundlichen Verabschiedung drehen wir ab und wünschen der Crew alles Gute, fahren dann selbst weiter Richtung Willemstad. Dort herrscht schon reges Gedränge – ein Boots-Kollege gibt uns jedoch etwas Raum und so können wir – für die Hunde sicherlich gut – direkt an der Kade des Stadthafens festmachen.

Der späte Nachmittag / frühe Abend bieten uns die Gelegenheit zu einer ausgedehnten Runde mit den Hunden – und ein bisschen Erinnerung an frühere Jahre. Sturdy, mit der wir unseren allerersten Törn hierher gefahren sind – ist nach 14 1/2 Jahren nunmehr leider nicht mehr bei uns. Shisha und Koffie sind mit auf dem Törn und begrüssen die Schafe für sie mit…

Der Abend kommt und mit dem traditionellen Essen in Willemstad (trotz wirklich guter Gastronomie ist dies: Frites speciaal, Frikandel en Bamibol) ist es auch schon schneller dunkel als gedacht.
Tag 2: Willemstad – Willemstad
Eigentlich wollen wir ja weiter – aber das Wetter ist so schööön, der Morgen sooooo gechillt und die Zeit drängt nun mal gar nicht. Da die anderen Boote ablegen, tun wir es einer Classic Sturdy (Jodocus) gleich, die vor uns am Boodschappensteiger übernachtet hat und legen für eine Mini-Runde im Stadthafen ab und wieder an. Nun haben wir einen wirklich komfortablen Platz und geniessen den Sonntag als wirklichen Ruhetag.
An der Hafenkade kommt die britische Crew vom Vortag vorbei, erkennt uns und bedankt sich nochmals überschwänglich. Gleichzeitig berichtet uns die Skipperfrau vom eigentlichen Problem: Die Starterbatterie hatte sich wohl aus unerklärlichen Gründen entladen, weshalb der Motor natürlich nicht ansprang…


Tag 3: Willemstad – Kerkdriel
Der Morgen beginnt mit ein bißchen Stress: Die BB-Maschine will nicht anspringen. Wir kennen dieses Problem zwar grundsätzlich schon seit dem Frühjahr – dennoch ist es kein freudiges Ereignis. Ein paar Schläge auf den Anlasser lassen den Motor dann wieder laufen. Bereits auf unserem ersten Törn in diesem Jahr hatte sich auch hier in Willemstad dieses Problem gezeigt (s. dort), auch den Mitarbeitern von DMS Holland war es zwischenzeitlich mit der SB-Maschine so ergangen. Die genaue Ursache des Problems ist nicht zu ermitteln, es ist damit nun jedoch definitiv die Planung für das Winterlager, die Anlasser beider Motoren zu erneuern…
Frühstück gibt es diesmal auf dem Wasser – die Sonne macht sich auf den Hollands Diep so langsam breit.

Wir fahren mit im Mittel 1800 rpm über das Hollands Diep Richtung Maas. Ursprünglich wollten wir in diesem Jahr eigentlich über Breda – Tilburg – Eindhoven noch mal Kanal fahren, dies machen jedoch Arbeiten / eine Sperrung hinter Tilburg vom 10.-14. Oktober zunichte. Also bleibt es bei den bekannten Wegen über die Maas. Heusden lassen wir diesmal aus, tanken jedoch zwischendurch bei einer etwas schwankenden Tankanzeige 150 l Diesel beim Tankschiff Legerstee zu 2,17 Euro pro l. … Sicher ist sicher.
Ziel ist Kerkdriel, wo wir kurz vor dem einsetzenden Regen ankommen:


Der Abend gestaltet sich dann ruhig und windstill – das gesamte Achterdeck ist jedoch nass. Bei einem schönen Abendessen an Bord, einem Glas Wein und spätestens beim Herausholen des Knobelbechers ist das jedoch schnell vergessen.
Tag 4: Kerkdriel – Grave
Kurzfristig überlegen wir noch einmal, eventuell doch ein Stück Kanal zu fahren und die paar Kilometer bis Den Bosch zurückzufahren, um über Veghel die Zuid-Willemsvaart zu nutzen. Die Entscheidung fällt dann aber doch für die Maas und einen kurzen Schlag für den Tag – noch nicht wissend, was uns erwartet. Der Morgen jedenfalls ist wunderschön:


Nach dem Frühstück legen wir wie gewohnt in aller Ruhe ab mit dem Ziel, die alte Festungsstadt Grave anzulaufen. Einige Kilometer nach dem Abbiegen auf die Maas flussaufwärts gibt der BB-Motor wegen Überhitzung Alarm! Wir schalten ihn ab und fahren mit der SB-Maschine weiter. Schnell kommt der Gedanke auf, dass es nur am Impeller liegen kann. Vor einem Monat hatten die freundlichen Mitarbeiter von DMS Holland, die unser Boot für ihre Testimonials in Scheveningen nutzten, diese Problem ebenfalls – mit der SB-Maschine. Ein kurzer Anruf bei unserem Mechaniker Douglas Bartlett bestätigt dies. Sorge haben wir jedoch ein wenig davor, uns auf die Suche nach den fehlenden Teilen im Motor begeben zu müssen. Douglas entkräftigt diese und empfiehlt, nur den Impeller zu wechseln und dann die Fahrt ins Winterlager zu machen, wo dann alles weitere erledigt werde.
Also schleusen wir durch die Maximaschleuse zu Berg, wo wir an einem Berufsschiffer festmachen. Nach der Schleusung Anlegen am Wartesteiger und Impellerwechsel – vom alten ist nicht mehr viel da:

Nun geht es entspannt und wieder mit der Kraft der zwei Motoren weiter Richtung Grave. Wir haben Glück und können dort direkt in die Schleuse einfahren. Der Hafenmeister weist uns telefonisch einen Platz im Hafen zu – er kommt selbst erst später vorbei. Zu diesem Zeitpunkt haben wir unser Liegegeld schon sehr komfortabel über die Blue Water – App bezahlt.

Eine schöne Runde durch den Ort mit den Hunden, kurzes Shopping bei Albert Heijn und ein ruhiger Abend schliessen sich an. Für den nächsten Morgen ist zeitiges Aufstehen angesagt – ein Boot hinter uns traut sich nicht durch die Lücke zwischen unserem Heck und dem gegenüberliegenden Hausboot. Dieses kurze Ablegemanöver wird aber flott zu bewerkstelligen sein und so sichern wir den Eignern zu, zeitig viel Platz zu machen.
Tag 5: Grave – Well (Leukermeer)

Ein sonniger Morgen begrüsst uns und macht das Verholen des Bootes 50 m nach vorne und danach wieder zurück an den Steg leicht. Der Kaffee danach schmeckt um so besser und es geht – wie könnnte es anders sein – auf eine Runde mit den Hunden in den Grüngürtel, anschliessend noch ein bißchen zum Trainieren durch den alten Stadtkern.
Ausgedehntes Frühstück und Ablegen sind ebenso schon wieder lieb gewonnene Tagesroutinen. Lange diskutieren wir, ob wir bis Venlo oder nur bis ins Leukermeer fahren. Für letzteres Ziel entscheidet sich die Mehrheit. Beide Motoren starten heute problemlos und somit tuckern wir weiter maasaufwärts.

Sluis Sambeek ist für uns zusammen mit einem Berufsschiffer nach nur 5 min Wartezeit einfahrbereit und im Yachthafen t’Leuken angekommen machen wir fest und nutzen die Zeit, das Boot einmal grob zu waschen. Der Herbst macht zusammen mit 8 Hundepfoten doch einiges schneller schmutzig als man denkt.
Die umgebende Natur ist hier schon richtig herbstlich und der Hafen hat aktuell damit mehr Wald- als Seecharakter.

Am Abend bleibt der Knobelbecher kalt und die Karten werden ausgepackt. Wir geniessen es wirklich, die Abende gemeinsam ganz anders zu verbringen als sonst während der mehr oder weniger stressigen Alltagstagen. Zu Zeiten, wo sonst noch gar nicht alle zuhause sind, ist an Bord der Abend schon eher weit fortgeschritten. Unsere Tochter lernt damit heute ein für sie neues – allen Rheinländern sicherlich gut bekanntes – Spiel: Tuppen (auch Schröömen) genannt. Nach kurzer Einspielphase klappt das schon sehr gut und verbunden mit dem ein oder anderen Fluch und der dazu passenden Schadenfreude wird es ein sehr schöner Ausklang des Tages.
Tag 6: Leukermeer – Maasbracht
Wir legen erneut ab um die letzten Kilometer dieses Jahres zu fahren. Diesmal will der BB-Motor wieder nicht und braucht heute ein paar nachdrücklichere Klopfer. Damit steht die Entscheidung nun auch definitiv fest – neue Anlasser und eine gründliche Überprüfung beider Motoren sind im Winterlager Pflicht.
Das Wetter wird schlechter und bis auf die notwendigen Aufenthalte in den Schleusen Belfeld und Heel bleibt die gesamte Crew permanent drinnen.


Genau so unspektakulär wie die Bilder sind die letzten Kilometer. Wir sehen um ein vielfaches mehr Angler als andere Boote und haben bei beiden Schleusen Glück und allenfalls minimale Wartezeiten. In Heel sind wir sogar ganz allein in der Schleusenkammer.
Tag 8: Maasbracht
Wir hatten uns für den Maasbrachter Passantenhafen entschieden und fanden dort den letzten freien Platz. Für den heutigen Tag ist für die weibliche Crew Hafentag angesagt, der Skipper fährt mit dem OV zurück nach Zeeland, um dort das Auto zu holen. Mit Bus und Bahn in den Niederlanden ist das inzwischen Routine. Covid-bedingt gibt es auch hier Ausfälle und die Fahrt dauert deutlich länger als geplant. Aber mit Blick auf die Sauberkeit und das wirklich viel angenehmere und entspanntere Miteinander am Bahnhof und auch im Zug im Gegensatz zur deutschen Heimat ist auch das kein Problem.


Tag 9: Maasbracht – Stevensweert
Der letzte Abend an Bord war nochmal ein langer Kartenabend und der Morgen beginnt früh, da neben Packen und Ausladen auch noch vorab ein kurzer organisatorischer Termin in Deutschland ansteht. Von dort zurückgekehrt muss es daher schnell gehen. Um 11.35 Ankunft an Bord und direktes Ablegen zum letzten Zwischenziel des Jahres: Tullemans BV Oliehandel in Maasbracht. Der Dieselpreis liegt dort heute bei 1,99 Euro pro Liter und ist damit deutlich günstiger als an jeder Strassentankstelle. Wir bunkern insgesamt knapp 541 l.
Nun geht es weiter Richtung Stevensweert. Kurzer Schlag, keine Vorkommnisse. Beide Motoren heute wieder ohne Probleme startend. Nach dem Abzweig von der Maas in Richtung Van der Laan Yachting (dem Startpunkt unseres Bootslebens) ruhige Fahrt bei zunehmendem Wind und Regen, dennoch ein schönes Bild der Seassary unterwegs, was wir natürlich niemandem vorenthalten wollen:

Ein noch schöneres Bild ist bei MarineTraffic hochgeladen und dort anzusehen :-)- dort kann man uns auch regelmässig folgen (die App ist im AppStore und im GoogleStore kostenfrei in der Grundversion). So tun wir es auch bei unseren Boots-Freunden und sogar bei der alten Water’n Wind, die nach zwischenzeitlich geplantem erneutem Verkauf wieder auf dem Wasser unterwegs ist. Leider fährt sie entgegen aller Vereinbarungen beim Verkauf noch unter ihrem bisherigen Namen. Seemannsglaube hin- oder her ärgert uns das immer wieder mal noch ein wenig.
Das Highlight des Tages gibt es dann kurz vor dem Anlegen. Nein, hiermit ist nicht die noch in der Entstehung begriffene und wirklich feine kleine Steganlage des Yacht Center Stevensweert gemeint und auch nicht die dort entstandene neue Halle, in der wir ins Winterlager gehen. Diese sind zwar beide vom Wasser aus sichtbar, aber wir waren von der Skipperin schon informiert, was kommt:

Ein Amphibien-Fahrzeug (Trabbi) kommt uns entgegen! Wir können nur vom Wasser aus schauen:

Im Hintergrund sieht man schon unseren passageren Platz – zwischen der Linssen 470 AC (blauer Rumpf und bordeaux-farbenes Cabrio) und der Riviera (von BestBoats.nl). Wir legen dort rückwärts an, besprechen nach einem ausgedehnten Brunch (es gab ja heute kein Frühstück) mit Douglas alle anstehenden Arbeiten und optionalen Wünsche und Fragen und sind nun mit Ausladen etc. bei einsetzendem immer schlechterem Wetter und mehr Regen beschäftigt – das macht den Abschied von Bord irgendwie etwas leichter.
Eigentlich wollten wir noch liebe Freunde von der Prinzessin DC treffen – private und berufliche Verpflichtungen lassen das am Wochenende aber leider nicht möglich werden, so dass wir auf ein Wiedersehen bei der Linssen Boat Show oder spätestens an den Karnevalstagen in Norddeutschland hoffen.
Zusammenfassend können wir sagen: Die Saison hätte länger und unsere Zeit an Bord mehr sein dürfen. Die im letzten Jahr gemachten Arbeiten am Boot haben sich ausgezahlt und die Optimierungen / Nachbesserungen in den kommenden Monaten machen das Boot hoffentlich noch perfekter für die nächsten Jahre. Es ist nun unsere fünfte Linssen und die Erfahrung wuchs mit jedem Boot. Mit leider wenig Zeit ist die 40.9 Sedan für uns derzeit als meist zu zweit mit zwei Hunden fahrende Crew prima, auch wenn wir einige Komponenten unserer vorher größeren Boote vermissen. Was die Zukunft in vielen Jahren bringt, werden wir sehen. Bis dahin geht es nicht ganz ohne Boot und wir bleiben bei unserer Seassary. Wir lieben die Ruhe und gleichzeitig die Aufregung, die das Bootsfahren mit einem Stahlverdränger und immer neuen Zielen mit sich bringt. Vom Wasser gesehen sieht alles anders aus. Auch wenn alternative Urlaube uns reizen und sicherlich dauzu gehören: Slow down, start living können wir als Slogan der Linssen – Werft bestätigen.
Die 40.9 läuft stabil und sicher und ist problemlos steuerbar. Die von uns nachgerüstete elektronische Schaltung und die Stabilisatoren tragen zum Wohlgefühl und der einfacheren Manövrierbarkeit bei, bedürfen jedoch noch ein wenig der Feinjustierung. Der Platz für zwei bis vier Reisende reicht gut aus. Die Pantry zu optimieren, da vor allem der Skipper gern kocht, ist das nächste Ziel. Gleiches gilt für die Persenning, um den wirklich schönen Lebensraum der Pflicht zu optimieren. Der fehlende Komfort bei Anlege- und Schleusenmanövern durch die schlechte Erreichbarkeit der Heck-Klampen muss dabei in Kauf genommen werden. Über die mittlere Klampe liegt das Boot zunächst optimal stabil und dann können in Ruhe alle anderen Leinen ausgebracht werden. Unsere installierte GSM-Antenne funktioniert wunderbar – ob wir noch irgendwann eine Satellitenschüssel installieren, steht in den Sternen (eher nicht… mit Blick auf die schönen vergangenen Abende der letzen zwei Jahre)..
Die Motoren verbrauchen – nach nun mehr zwei bzw. 1,5 Jahren – das, was in ihrer entsprechenden Grafik von Volvo Penta auch angegeben ist. Wir haben für die Generator-Stunden zum Kochen/ Heizen sowie vor allem für die Stabis in diesem Jahr 2-3 l Diesel pro Stunde angesetzt sowie für die Dieselheizung 0,25 l pro Stunde. Bei durchschnittlich 1700-1800 rpm liegen wir damit bei gut 3 bis 3,5 l pro Motorstunde. Für 2023 ist unsere Planung offener denn je – beruflich bedingt ist in unserer Planung lediglich der Heimathafen fix – wir bleiben für die Wochenenden ohne Motorstunden weiterhin in Zeeland / MPZ. Über die erfolgten Optimierungen werden wir berichten, über Vorschläge und insbesondere Törn-Tipps (für den einzigen langen Törn soll es entweder gemütlich durch Friesland oder längs der Küste nach Frankreich und evtl. binnen zurück gehen) freuen wir uns jederzeit.
